Teil 2: Operating System/360
IBM verfolgt mit dem System 360 den Ansatz "Ein Computer System für alle Wirtschafts- und Forschungsbereiche". Das System wird durch Modularisierung an den Kundenbedarf angepasst, und kann anschießend, fortlaufend an die Veränderungen der Kundenaufgaben angepasst werden. Einscheidend hierbei ist, dass die Software auf allen Systemen der Modellreihe zu laufen gebracht werden kann, und nicht ständig auf neue Systeme portiert werden muss.
IBM S/360 MODELS # Core Size 25 30 40 50 65 75 85 91-95 44 67 20 B 4K......X...........................................X. C 8K......X...X.......................................X. D 16K......X...X...X...................................X. E 32K......X...X...X...........................X......... F 64K..........X...X...X.......................X......... G 128K..............X...X...X...................X......... H 256K..............X...X...X...X...............X..X...... I 512K..................X...X...X...X..............X...... J 1024K..................X...X...X...X.....X........X...... K 2048K..............................X.....X........X...... L 4096K..............................X.....X............... 2361 1024K..................X...X...X......................... 2361 2048K..................X...X...X......................... CD 24K.................................................... DE 48K.................................................... (Quelle)
Wie man an der Tabelle erkennen kann, war die Größe des Arbeitsspeichers ein bedeutender Faktor welches System man einsetzen wollte. Das Betriebssystem musste darum optimal auf die zur verfügung stehende Hardware angepasst werden, um den raren Arbeitsspeicher nicht zu vergäuden. OS/360 wurde darum von IBM in Modulen ausgeliefert und der Kunde konnte sich sein persönliches, auf seine Anforderungen angepasstes Betriebssystem selbst zusammen bauen.
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